Von der Kooperation zwischen QS und GMP+ profitiert die gesamte Kette

01 August 2016

Aktuell nutzen mehr als 6.600 Unternehmen der Futtermittelwirtschaft die gegenseitige Aner-kennung zwischen QS und GMP+ Int. Durch eine große internationale Teilnehmerschaft in der Qualitätssicherung profitiert somit die gesamte Wertschöpfungskette - vom Landwirt bis zur Ladentheke.

Die  Zusammenarbeit zwischen QS und GMP+ Int. wird jetzt verlängert und erweitert. Das geht aus der Vereinbarung hervor, die beide Parteien am 29. Juni 2016 in Bonn unterzeichnet haben.

Die Vertragserweiterung umfasst u.a. folgende Neuerungen:

GMP+ zertifizierte Unternehmen, die ins QS-System liefern möchten, sind künftig dazu verpflichtet, unangekündigte Audits durchführen zu lassen. Im Gegenzug besteht für QS-zertifizierte Unternehmen die Verpflichtung, jährliche Audits zu absolvieren, die mindestens den GMP+ Überwachungsaudits entsprechen. Die Spotauditcheckliste wird daher erweitert und nach der Übergangsfrist von einem Jahr angewendet. Neben Änderungen zum Ereignis- und Krisenmanagement (Aufnahme der Nutzung des internationalen Krisentagebuch (ICJ)), wurden die Anforderungen an Labore des GMP+ Systems angehoben.

Die Zusammenarbeit der beiden Qualitätssicherungssysteme besteht seit 2005. War die Kooperation zunächst auf eine einseitige Anerkennung durch QS beschränkt, wurde bereits im Januar 2006 eine gegenseitige Anerkennung beschlossen. Durch die Vertragserweiterung- und Verlängerung finden die gemeinsamen Anstrengungen von GMP+ und QS erneute Bestätigung und besiegeln die Intensivierung der Zusammenarbeit.

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