Tipps für eine bessere Nutzung der GMP+ Monitoring database

04 Juni 2016

Anlässlich bei uns eingegangener Nutzererfahrungen und Fragen haben wir für Sie eine Reihe Tipps für die Nutzung der GMP+ Monitoring database gesammelt.

Maßeinheit

Die GMP+ Monitoring database verwendet möglichst weitgehend dieselben Maßeinheiten, wie die Einheiten, die in GMP+ BA1 Spezifische Grenzwerte für unbedenkliche Futtermittel angewandt werden, um das Analyseergebnis mit den innerhalb von GMP+ geltenden Grenzwerten abzugleichen. Sofern Ihr Analyseergebnis in einer anderen Maßeinheit angegeben ist, als die Einheit, die gemäß der GMP+ Monitoring database vorgeschrieben ist, müssen Sie das Analyseergebnis erst umrechnen. Überprüfen Sie bei der Eingabe der Ergebnisse also gut, ob Ihr Ergebnis der Maßeinheit entspricht, die in der GMP+ Monitoring database gefordert wird.

Tipp: Wussten Sie, dass GMP+ International ein praktisches Umrechnungsinstrument anbietet? Dieser Maßeinheitsumrechner hilft Ihnen bei der Umrechnung von beispielsweise ppb in mg/kg. Sie finden den Maßeinheitsumrechner in dem Fach „Dazugehörige Themen“ in der GMP+ Monitoring database.

Nachweisgrenze

Wenn Sie ein Labor um die Analyse einer Probe bitten, ist es selbstverständlich erforderlich, dafür eine geeignete Methode zu wählen, die auf jeden Fall eine hinreichende Genauigkeit hinsichtlich der Überprüfung der Tatsache gewährleistet, ob ein angetroffener Wert den vorgeschriebenen Grenzwert überschreitet oder nicht. Diese Genauigkeit können Sie unter anderem an einer niedrigen Nachweisgrenze erkennen. Eine Nachweisgrenze ist die niedrigste Konzentration einer Substanz, die sich mit den verwendeten Laborgeräten noch messen lässt. Die Nachweisgrenze erkennen Sie an dem Analyseergebnis, das mit einem Kleiner-als-Zeichen (<) und einer Zahl angegeben wird.

Tipp: Kontrollieren Sie gut, ob die Nachweisgrenze niedrig genug ist, um überprüfen zu können, ob das Analyseergebnis den Grenzwert überschreitet oder nicht. Wenn die Nachweisgrenze nicht niedrig genug ist, sollten Sie sich mit Ihrem Labor über eine geeignete Analysemethode beraten.

Analysegrundlage

In GMP+ BA1 Spezifische Grenzwerte für unbedenkliche Futtermittel können Sie sehen, auf welcher Analysegrundlage Sie Ihr Erzeugnis mit dem Grenzwert abgleichen müssen (und also auch in die GMP+ Monitoring database einzugeben haben). Der Großteil der Grenzwerte wird bei einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 % angegeben (also 88 % Trockensubstanz). Sofern Ihr Erzeugnis einen anderen Feuchtigkeitsgehalt als 12 % hat, müssen Sie Ihr Analyseergebnis mithin in einen Feuchtigkeitsgehalt von 12 % umrechnen. Vor allem bei Erzeugnissen mit einem hohen Feuchtigkeitsgehalt kann sich dies auf die Erfüllung der Futtermittelsicherheitsanforderungen auswirken. Zur Umrechnung in den richtigen Feuchtigkeitsgehalt können Sie (bei einer manuellen Eingabe Ihrer Analyseergebnisse) die Möglichkeit in Anspruch nehmen, den Feuchtigkeitsgehalt Ihres Erzeugnisses anzugeben, so dass eine automatische Umrechnung erfolgt.

Tipp: Sie können natürlich auch Ihr Labor bitten, das Analyseergebnis entsprechend der richtigen Analysegrundlage festzulegen.

Letzte Kontrolle vor der Festlegung des Status als „definitiv“ und vor dem Teilen

Überprüfen Sie Ihre eingegebenen Ergebnisse noch einmal gründlich, ehe Sie den Status als „definitiv“ festlegen. Haben Sie wirklich die richtige Maßeinheit und Analysegrundlage verwendet? Passt die Nachweisgrenze zu den Grenzwerten im Rahmen der Futtermittelsicherheit? Danach können Sie die Ergebnisse mit dem Status „definitiv“ versehen und mit der GMP+ Community teilen. Nachdem der Status der eingegebenen Ergebnisse als „definitiv“ festgelegt worden ist, ist es nicht mehr möglich, die Ergebnisse anzupassen, (auch GMP+ International hat dazu keine Möglichkeit), überprüfen Sie die eingegeben Ergebnisse also gründlich, ehe Sie den Status der Probenergebnisse als „definitiv“ festlegen.

Weitere Informationen zur GMP+ Monitoring database, die Anleitung und den Fragen- & Antwortenkatalog finden Sie hier.

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