Nitrit in DDGS (erzeugt aus Mais) aus den Niederlanden - Update

18 März 2016

In unserer informativen Meldung vom 15. März 2016 baten wir Sie, auf mög-liche Verunreinigungen von DDGS und Mais mit Nitrit zu achten. Inzwischen sind neue Informationen bekannt, die Sie nachstehend finden können.

Kontaminierte DDGS-Partie

Die kontaminierte DDGS-Partie (insgesamt 8.226 Tonnen) wurde in Belgien, Deutschland, Frankreich, dem Vereinigten Königreich und der Schweiz abgesetzt.

Inzwischen ist bekannt, dass die unmittelbaren Kunden des DDGS-Herstellers ihrerseits ihre Kunden über ihre Involviertheit in diesen Zwischenfall informiert haben. Das heißt, dass alle betroffenen Unternehmen aufgespürt und informiert wurden.

Das Ausgangserzeugnis: Mais

Die gesamte Partie des Ausgangserzeugnisses, und zwar Mais, (55.000 Tonnen) wurde bereits zu DDGS verarbeitet. Der DDGS-Hersteller in den Niederlanden hat den Mais beprobt und analysiert. Auf der Grundlage der Analyseergebnisse wurde der Schluss gezogen, dass 9.000 Tonnen der gesamten Mais-Partie kontaminiert waren. Der Nitritgehalt in den übrigen 46.000 Tonnen Mais blieb unter dem Grenzwert für Nitrit in Einzelfuttermitteln. Das DDGS, das mit diesen 46.000 Tonnen Mais hergestellt worden ist, wurde nie als verdächtig erklärt und wurde nie gesperrt, es ist mithin weiter in die GMP+-Futtermittelkette vertrieben worden.

Umfang des Zwischenfalls

Gemäß den bisher verfügbaren Informationen war nur die besagte DDGS-Partie verunreinigt. Die kontaminierte DDGS-Partie konnte vollständig nachverfolgt werden. GMP+ International liegen keine Hinweise vor, dass mehr kontaminierte Mais-Partien in die GMP+-Kette vertrieben worden sind.

Warnung

GMP+ International bittet alle nach GMP+ zertifizierten Unternehmen, beim Kauf von DDGS aus den Niederlanden weiterhin auf mögliche Kontaminierungen mit Nitrit zu achten.

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