Änderung des Risikoprofils für Kroatien und Spanien im Afla-toxin-B1-Protokoll

02 Februar 2017

Infolge der Evaluierung der verfügbaren Analyseergebnisse von Aflatoxin B1 in Mais hat GMP+ International gemeinsam mit anderen zusammenarbeiten-den Systemträgern das Risikoprofil für Aflatoxin B1 angepasst. Für Kroatien und Spanien heißt dies, dass das Risiko von „mittelhoch“ auf „gering“ herabge-stuft wird.

Evaluierungsverfahren
Die periodische Evaluierung der Ländereinteilung erfolgt auf der Grundlage der Analyseergebnisse, welche die nach GMP+ FSA zertifizierten Unternehmen in die GMP+ Monitoring database eingeben müssen, und der Ergebnisse, die bei anderen mit GMP+ International kooperierenden Systemträgern eingegangen sind.  Es hat sich gezeigt, dass sich mit dieser Evaluierungsweise eine gute Reaktion auf aktuelle Risiken gewährleisten lässt.  Die Ad-hoc-Arbeitsgruppe Aflatoxin B1 hat den Vorschlag zur Anpassung genehmigt. Das geänderte Protokoll tritt am 6. Februar 2017 in Kraft.

 

Bedeutung der neuen Einordnung:
Die Anpassung der Risikoeinordnung erfolgt aufgrund der Ergebnisse. Das heißt, dass bei Mais, der aus Kroatien und Spanien stammt, weniger häufig eine Analyse zu erfolgen braucht, da die Wahrscheinlichkeit, dass Aflatoxin B1 vorhanden ist, nahezu Null ist.

 

Was können Sie unternehmen?
Um Länder erneut einordnen zu können, ist es wichtig, dass möglichst viele GMP+-Teilnehmer ihre Analyseergebnisse in die GMP+ Monitoring database eingeben und dort mit der GMP+ Community teilen.

Achten Sie bei der Bereitstellung dieser Daten jedoch bitte darauf, dass die Herkunft des Maises korrekt angegeben wird und die angetroffenen Aflatoxingehalte in der richtigen Einheit (mg/kg) eingegeben werden.

Anhand der Analyse der Monitoring-Ergebnisse kann GMP+ International in ihren Kommunikationsäußerungen potentielle Risiken hervorheben und FSP-Produkte entwickeln, die einzelne Unternehmen und die Futtermittelindustrie als Ganzes robuster machen, sodass besser mit den alltäglichen Herausforderungen, die an der Lieferung unbedenklicher Futtermittel für sichere Lebensmittel haften, umgangen werden kann.

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