Erstes „GMP+ FSA“-Zertifikat für ein Registriertes GMP+-Labor

20 September 2018

Vor kurzem wurde das erste Audit für GMP+ B11 Protocol for GMP+ registration for Laboratories bei Romer Labs [GMP+ GMP049306] erfolgreich abgerundet.

Romer Labs
Romer Labs zählt zu den weltweit führenden Anbietern diagnostischer Lösungen für die Lebens- und Futtermittelindustrie. Das Unternehmen bietet ein umfangreiches Sortiment an innovativen Lösungen und Dienstleistungen zum Nachweis von u.a. Mykotoxinen, GVO und Lebensmittelallergenen. Herr Rost, Laborleiter bei Romer Labs: „Wir haben angesichts der zunehmenden Nachfrage aus dem Markt nach einer zuverlässigen, rückverfolgbaren und verifizierbaren Mykotoxin-Analyse beschlossen, uns nach GMP+ zertifizieren zu lassen. Mit der Zertifizierung nach GMP+ B11 können wir nachweisen, uns nicht nur an die ISO-Anforderungen zu halten, sondern uns auch für die ständige Erneuerung unserer analytischen Dienstleistungen zu engagieren.“

SGS
SGS ist eine internationale unabhängige Zertifizierungsstelle, die Unternehmen über Audits für unter anderem Futtermittelsicherheitssysteme zertifiziert. Interview mit Herrn Verweij, Feed & Non-GMO Manager bei SGS Product & Process Certification.

Welchen Beitrag haben Sie zu dem Programm Registrierter Labore geleistet?
SGS Global Feed war einer der Zertifizierungsstellen in der Arbeitsgruppe, die sich mit der gemeinsamen Entwicklung des Standards mit GMP+ International befasste.

Wie haben Sie das erlebt?
Das war wirklich toll. Innerhalb des Dreiecks von GMP+ International, Laboren und Zertifizierungsstellen haben wir ausgesprochen positive Diskussionen über den neuen GMP+-Standard B11 geführt. Schließlich waren an dem Entscheidungsprozess alle Parteien beteiligt, wodurch die erforderliche Akzeptanz im Markt gewährleistet ist.

Weshalb bietet SGS diese Dienstleistung an?
Als internationale Zertifizierungsstelle mit einem umfassenden Dienstleistungskatalog müssen wir natürlich auch über einen flächendeckenden „GMP+ Feed Certification“-Zertifizierungsservice verfügen. Der GMP+-Standard B11 ist eine wertvolle Ergänzung zu unserem „GMP+-FC“-Leistungspaket, das wir weltweit anbieten.

Wir haben also internationale Erfahrung mit der GMP+-Zertifizierung. Weltweit operierende Labore können über SGS ohne große Hindernisse die GMP+ B11-Registrierung erlangen.

Diese Registrierung enthält (neue) Leistungskriterien. Weshalb ist das Ihrer Meinung nach wichtig?
Bisher verwendeten Labore verschiedene Kriterien zur Analyse der Ergebnisse. Mit GMP+ B11 werden alle Labore dieselben Mindestkriterien anwenden. Dadurch entsteht ein sogenanntes level playing field auf der ganzen Welt, was der weltweiten Futtermittelsicherheit sicherlich zugutekommen wird.

Steigen auch Sie ein!
Johan den Hartog, Managing Director von GMP+ International: "Auf Ersuchen der Futtermittelwirtschaft entwickelte GMP+ International ein Registrierungsprogramm für  Labore, die zur Gewährleistung der GMP+ Feed Safety Assurance Analysen auf kritische Kontaminanten in Futtermitteln und Ausgangserzeugnissen durchführen. Diese Registrierten GMP+-Labore gewährleisten damit ein einheitliches Leistungsniveau, wodurch sich die Zuverlässigkeit der Analyseergebnisse erhöht. Mit dem ersten Registrierten GMP+-Labor haben wir einen neuen Meilenstein erreicht. Nur mit zuverlässigen Analysen von Futtermitteln lässt sich das Ziel der GMP+ Community - weltweite Futtermittelsicherheit - auch wirklich erreichen."

Wo finde ich weitere Informationen zur GMP+-Zertifizierung? Nähere Informationen finden Sie hier.

 

                

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