Einfacher Zugriff auf Analyseergebnisse

29 August 2019

Um zu gewährleisten, dass Unternehmen auf einfache Art und Weise auf Analyseergebnisse zugreifen können, möchten wir Sie gerne auf zwei grundlegende Punkte zur Verwendung der GMP+ Monitoring database sowie im Allgemeinen zur Verwendung der Analyseergebnisse für Ihre „GMP+ FSA“- Zertifizierung hinweisen.

Wie können Sie einfach auf die Analyseergebnisse zugreifen, die Sie von Ihrem Labor erhalten?

- Bitten Sie Ihr Labor, in den Berichten die richtige Einheit zu verwenden

Bitten Sie Ihr Labor, die Analyseergebnisse in derselben Einheit in den Berichten anzugeben, die in GMP+ BA1 Spezifische Grenzwerte für unbedenkliche Futtermittel verwendet werden. Dies ist nützlich, wenn Sie das Ergebnis mit dem geltenden höchstzulässigen Grenzwert in GMP+ BA1 abgleichen. Damit wird jedoch auch den Anforderungen aus der GMP+ Monitoring database in Bezug auf die Berichterstattung des Ergebnisses in der jeweiligen Einheit genügt. 

Beispiel
Die Analyseergebnisse für Aflatoxin B1 werden in Berichten oft in µg/kg (ppb) angegeben. Da für die Grenzwerte für Aflatoxin B1 jedoch die Einheit mg/kg (ppm) gilt, müssen Sie die Einheiten immer konvertieren (durch 1000 dividieren), um überprüfen zu können, ob das Ergebnis den Grenzwert nicht überschreitet. Um die Ergebnisse in die GMP+ Monitoring database aufnehmen zu können, ist auch die Angabe von mg/kg (ppm) erforderlich, worauf denn während der Eingabe der Daten auch besondere Aufmerksamkeit erforderlich ist.

Ein Beispiel eines Ergebnisses für ein Einzelfuttermittel:

Ergebnis in µg/kg (ppb)

Ergebnis in mg/kg (ppm)

Höchstzulässiger Grenzwert in mg/kg (ppm)

15

0,015

0,02


Dieses Beispiel macht ersichtlich, dass es bequemer ist, Ihr Labor zu bitten, das Ergebnis gleich in der richtigen Einheit anzugeben. Und wenn Sie das Ergebnis in der richtigen Einheit erhalten, vermeiden Sie außerdem Fehler bei der Eingabe von Analyseergebnissen in die GMP+ Monitoring database.

- Verwenden Sie eine Methode mit einer ausreichenden Genauigkeit zur Detektion von Überschreitungen der höchstzulässigen Grenzwerten

Je nach dem unerwünschten Stoff kann es sich ergeben, dass zu dem Ergebnis einer Analyse ein „<“-Symbol angezeigt wird. Das heißt, dass die Substanz mindestens bis zum angegebenen Wert nicht in der Probe angetroffen wurde. In den bereitgestellten Ergebnissen in der GMP+ Monitoring database haben wir jedoch festgestellt, dass die Ergebnisse mit einem „<“-Symbol mitunter den höchstzulässigen Grenzwert aus GMP+ BA1 überschreiten. Das bedeutet, dass das bereitgestellte Ergebnis sich nicht dafür eignet, zu ermitteln, ob das Futtermittel tatsächlich unbedenklich ist.

GMP+-Teilnehmern wird empfohlen, die in den vom Labor bereitgestellten Ergebnissen verwendete Einheit immer zu überprüfen und zu kontrollieren, ob die Analysemethode empfindlich genug ist (Limit Of Quantification muss unter dem höchstzulässigen Grenzwert liegen), um mindestens einen Wert unter dem geltenden höchstzulässigen Grenzwert messen zu können.

Für weitere Informationen zum Teilen von Analysen in der GMP+ Monitoring database klicken Sie hier.

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