Umstrukturierung der GMP+ Academy

28 November 2019

Das Wissen über das Feed Safety Management ist ein wesentlicher Punkt für die Zukunft der internationalen Futtermittelindustrie. Dies wurde auf der internationalen Konferenz anlässlich des 25-jährigen GMP+-Jubiläums in Amsterdam im November 2017 zum Ausdruck gebracht.

Gegenwärtig erfolgt die Wissensvermittlung durch die Bereitstellung von Informationen und das gelegentliche Angebot von Schulungen, zum Beispiel über die GMP+ Academy. Aus diversen Gründen ist die Zeit jetzt reif für eine neue Art der Wissensvermittlung: 

  • Zur Steigerung des Wissens der beteiligten Parteien, wodurch die Gefährdungen in Sachen Futtermittelsicherheit reduziert werden.
  • Zur Sicherung des aktuellen Wissensstands: neue Entwicklungen, Erkenntnisse und Untersuchungen in Sachen Futtermittelsicherheit müssen von den relevanten Zielgruppen übernommen werden.
  • Es existiert eine zunehmende Nachfrage nach Wissen in Sachen Futtermittelsicherheit von Unternehmen außerhalb des Nordwestens von Europa.
  • Spezifische Zielgruppen stellen spezifische Anforderungen: Das erfordert eine maßgeschneiderte Vorgehensweise.
  • Die GMP+ Community erfordert ein professionelles Konzept mit führenden Institutionen und Organisationen im Bereich der Futtermittelsicherheit. Dieses Konzept und die Kooperation mit Wissenseinrichtungen muss weiter entwickelt werden.

Die Wissensvermittlung muss integrierter, strukturierter und proaktiver geplant werden als zuvor. Aus diesem Grund haben wir beschlossen, die Marktbedürfnisse zu erforschen und eine Umstrukturierung der GMP+ Academy vorzunehmen. Der Programmmanager für diese Entwicklung ist Hans Lodders, der auf die Errichtung neuer Organisationen mit dem Fokus auf Talententwicklung und Wissensaustausch spezialisiert ist. Er bildet gemeinsam mit Ilse van Dijk, einer Expertin in Sachen Learning & Development, den Kern des Teams.

Zurzeit befinden wir uns in der Phase der Erfassung der Bedürfnisse von (potenziellen) Kunden. Wir befragen dazu unterschiedliche Stakeholder, wie Berater und Unternehmen. Die nächsten anderthalb Jahre werden dazu genutzt, die Academy mithilfe eines schlanken Start-up-Modells zu strukturieren. Das bedeutet auch, dass wir Anfang nächsten Jahres mit einem Pilotprojekt in Sachen E-Learning beginnen, bei dem die Erfahrungen der Teilnehmer zur Optimierung des Schulungsangebots verwendet werden. Wir werden Sie diesbezüglich auf dem Laufenden halten.

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